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Nun eins vorweg, hier auf der Webseite gehe ich nicht auf so spirituelle Sachen ein, wie man sie z. B. in diesen Büchern hier oder auch hier findet. Mag sein, dass man dadurch auch zu finanziellen Reichtum gelangen kann, allerdings bevorzuge ich da eher den “banaleren” Weg. Auf den Namen der Webseite kam ich durch das Kinderbuch von Bodo Schäfer „Ein Hund namens Money„. Das Hörbuch davon hatte ich für meinen Sohn gekauft, damit er langsam den Umgang mit dem Geld kennenlernt. Vorher hab ich es mir auch einmal angehört und muss sagen, dass es wirklich gut gemacht ist und kindgerecht auf Themen wie Geld und Sparen eingeht. Meiner Meinung nach kann man damit nicht früh genug anfangen.

Kurz zum Inhalt: Es geht um Kira, ein 11-jähriges Mädchen, die eines Tages einen verletzten Hund findet. Dieser beginnt nach einer Weile zu sprechen und zeigt Kira, wie man sinnvollerweise mit seinem Geld umgehen sollte. Dabei werden z. B. Grundlagen des Sparens und das Verhalten bei Konsumschulden verdeutlicht. Im späteren Verlauf wird auf einfache Art und Weise die Aktie und die Börse erklärt und Kira gründet mit ihren Freunden den Club der „Geldmagier“, die dann an der Börse spekulierten. Ich kenne ja bereits das Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ vom gleichnamigen Autor, was man als die Version für Erwachsene bezeichnen könnte. Geprägt dadurch hab ich mir über meine finazielle Situation einmal Gedanken gemacht. Nachdem ich knapp 14 Jahre in einen Aktienfond eingezahlt habe und die jährliche Übersicht schön brav immer nur eingeordnet hatte, war mein erster Schritt, diese etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit erschrecken musste ich feststellen, dass ich ca. 15% Verlust gemacht habe. Es war zwar ursprünglich darauf angelegt, erst nach 40 Jahren meine Altersvorsorge zu unterstützen aber wenn die Rendite nach 14 Jahren schon nicht ein wenig im Plus ist, wann denn dann? Mir ist bewusst, dass nach jedem Börsenwinter auch wieder ein Börsensommer kommt, aber wenn die Aktien nach über 10 Jahren noch keinen müden Euro erwirtschaftet haben, werd ich doch etwas unleidlich! Kurzerhand beschloss ich, das Heft nun selbst in die Hand zu nehmen und hab den Vertrag gekündigt. Viele werden diese Kündigung vermutlich als Fehler sehen, aber selbst auf der Bank mit 1,5% wäre es da ja noch besser angelegt. Es stand für mich fest, dass ich mich in die Materie des Börsenhandels einlesen musste. Für mich stand der Ausdruck Börse immer sinnbildlich für Aktien. Dass es darüber hinaus noch mehrerer Anlagemöglichkeiten gibt, war mir so kaum bewusst.

Auf dieser Webseite möchte ich euch meinen Weg zur Börse näher bringen. Da ich mich, so wie jetzt auch diese Webseite, noch ganz am Anfang befinde, wird diese Seite nun Stück für Stück hoffentlich mit meinem Wissen wachsen. Vielleicht wird ja aus mir einmal ein neuer Andre Kostolany?? 🙂

Schritt 1: Das Basiswissen aneignen!
Wie so oft zählt hier – neben der eigenen Erfahrung – natürlich auch das Wissen über die Börse und deren Möglichkeiten. Da die Erfahrung erst mit der Zeit kommt, ist man angehalten Wissen zu sammeln. So, was tut man in so einem Fall in der heutigen Zeit? Richtig, man googelt! Allerdings hab ich auf die Schnelle nichts gefunden, womit ich jetzt handfest arbeiten könnte. Hervorzuheben wäre auf die Schnelle das Börsenlexikon der FAZ und das aktienboard.com. Ein Forum, dass ich euch ans Herz legen kann – man braucht allerdings viel Zeit. Allerdings ist für Neueinsteiger die Welt des Agio, Disagio, Hausse und Baisse ein Buch mit sieben Siegeln. So auch für mich! Also hab ich es mir zum Ziel gestetzt, auf dieser Webseite ein Art leicht verständliches Börsenwiki zu erstellen. Die Betonung liegt hierbei auf „leicht verständlich“.

Schritt 2: Das Kapital bestimmen!
Neben dem Wissen braucht man natürlich auch ein gewisses Grundkapital, damit man das Börsenparkett überhaupt betreten kann. Durch die bereits vorher erwähnte Kündigung meiner „Altersvorsorge“ erhielt ich ja den Rückkaufswert ausbezahlt. Derzeit liegt das Geld bei der Bank of Scotland, weil es momentan mit 2,4% Zinsen eins der bestverzinsten Tagesgeldkonten ist. Nach kurzem Hin und Her mit meiner Frau bezüglich des Spekulationskapitals haben wir uns nun auf 500 Euro geeinigt. Viele werden jetzt sagen, dass man mit diesem Betrag gar nicht erst anfangen sollte. Das mag gut stimmen, aber ich habe keine Lust am Anfang gleich 3.000 Euro oder noch mehr zu investieren. Sollte ich mich verspekulieren, dann schmerzen 500 Euro absolut nicht und ich kann das Ganze unter der Rubrik „Lehrgeld“ verbuchen.

Schritt 3: Die Strategie!
Da das Wissen aus Schritt 1 erst allmählich aufgebaut werden muss, aber ich dennoch den Tatendrang habe, gleich loszulegen und nicht erst gefühlte 5 Bücher zum Thema Börse lesen möchte, besinne ich mich auf das, was jeder kennt: Aktien! Hier nun mein theoretischer Denkansatz meiner Strategie: Aufgrund des recht eingeschränkten Kapitals kommen eigentlich nur Aktien im niedrigeren Preissegment in Frage um auch eine gewisse Masse zu erhalten. Darüber hinaus geht das Kapital vermutlich auch nur in eine Aktienorder, da jede Order Gebühren kostet und somit schnell mal min. 6,00 Euro pro Ein- und Verkauf hinzukommen. Mein Ziel ist es, möglichst schnell mit den vorhandenen Mitteln (Wissen + Kapital) das Bestmögliche raus zu holen, daher setze ich auf Daytradingsysteme, d. h. ich kann die Aktien kaufen und kurz darauf gleich wieder verkaufen. Durch diese Strategie und dem Quentchen Glück, dass ich am Anfang bestimmt auch brauchen werde, hoffe ich mein Grundkapital innerhalb von einigen Monaten mindestens zu verdoppeln!

Ich werde hier neben meinem persönlichen Börsenwiki euch den weiteren Verlauf und die Vorgehensweise mitteilen und hoffe dadurch noch einige Tipps und Kommentare von euch zu erhalten.

Zu guter Letzt noch ein rechtlicher Hinweis: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die auf dieser Webseite genannten Aktien, Devisen, Fonds und ähnliches nicht als Kauf- oder Verkaufempfehlungen von mir empfohlen werden. Ich möchte lediglich dem Leser eine Übersicht meines Depots vermitteln!

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